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Fortsetzung und Beendigung von >AMERIKA<

Der Ver­schol­le­ne oder >AMERIKA<

Fortsetzung und Beendigung des Romanfragments von Dr. Franz Kafka

Beschreibung

Seit meiner Kindheit (ich entdeckte Kafka bereits mit 13 Jahren für mich; damals las ich DIE VERWANDLUNG und war begeistert!) fragte ich mich, wie es für Karl Roßmann in Amerika wohl weitergehen würde. Könnte er in diesem riesigen Land bestehen? Irgendwie hatte ich den Eindruck, dem jungen Protagonisten klebte beständig das Pech an der Hacke. Auch waren all die Weggefährten nicht unbedingt dazu angetan, eine Verbesserung der Situation herbeizuführen. Manch falsche Entscheidung, manch vorschneller Entschluss, Karl Roßmann – er würde wohl immer ein Pechvogel bleiben … In all den Jahrzehnten meines nachfolgenden Lebens erlebte ich selbst manche Höhen und so manche Tiefen. Mit der Zeit, milder werdend, einsichtiger und behutsamer, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass, gegen jede Kafka‘sche Vernunft, diesem jungen Karl Roßmann ein Happy End zustünde. Happy End und Kafka? Diese beiden Wörter sind, sie in einem Satz zu verwenden, einfach nicht kompatibel. Und doch entschloss ich mich dazu. Ich wollte Roßmann glücklich sehen. Nicht immer nur kämpfend, treibend, scheiternd und immer wieder glücklos. Und also schuf ich dieses Ende. Beglückend für mich, ein Kafka allerdings … Es kann eben nicht immer nur nach dem Kopf des großen Dichterfürsten gehen, den nachgewiesener Maßen das Dichterross Pegasus niemals abzuwerfen die Stirn besaß. Ich verneige mich vor Dr. Franz Kafka. Und dies mit der Fortsetzung seines Romanfragments DER VERSCHOLLENE (von ihm selbst so betitelt), aber in Deutschland besser bekannt unter AMERIKA. Verschollen bleibt Roßmann bei mir nicht. Aber lesen Sie selbst …

Der Verschollene Amerika Kafka Ende
Verfügbar als:
Hardcover
Softcover
E-Book
Produktinformation
  • Erscheinungstermin
    8. September 2022
  • Seitenzahl
    82 Seiten
  • ISBN-13
    978-3347734449
Kundenrezensionen
Amazon Kunde | ★★★★ | 10.09.2022

„Eines muss man sofort konstatieren: Der Mann hat seine Hausaufgaben gemacht. Sehr gut recherchiert. Er kennt seinen Kafka. All die Protagonisten aus „Amerika“ tauchen auch hier wieder auf, manche erst im Finale. Ich hatte lesespaß, mitunter hätte ich mir gewünscht, der Autor wäre ausführlicher geworden. Aber Sprache, Sprachwitz, die Phantasie oder auch überraschende Wendungen (Coca Cola wird zum Beispiel von Karl Roßmann entdeckt, sehr nett!), all das überzeugt. Der Sprachstil ist deutlich angepasst, mir gefiel er sehr. Ich wünsche mir mehr von diesem Autoren zu lesen, bislang kannte ich ihn noch rein gar nicht. Sich an Kafka zu versuchen, das ist schon aller Ehren wert. Ich gebe 4 Sterne, und die gebe ich nicht eben oft für unbekannte Autoren. Hat mir Freude gemacht. 85 Seiten für diesen Preis – doch, das geht in Ordnung. ich habe den kauf nicht bereut. Dankeschön.“